Nachhaltigkeitsbericht 2017

42 43 Gesellschaft 15. CHANCENGERECHTIGKEIT Das Unternehmen legt offen, wie es national und inter- national Prozesse implementiert und welche Ziele es hat, um Chancengerechtigkeit und Vielfalt (Diversity), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Mitbestim- mung, Integration von Migranten und Menschen mit Behinderung, angemessene Bezahlung sowie Vereinba- rung von Familie und Beruf zu fördern, und wie es diese umsetzt. 16. QUALIFIZIERUNG Das Unternehmen legt offen, welche Ziele es gesetzt und welche Maßnahmen es ergriffen hat, um die Be- schäftigungsfähigkeit, d. h. die Fähigkeit zur Teilhabe an der Arbeits- und Berufswelt aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu fördern und im Hinblick auf die demografische Entwicklung anzupassen, und wo es Risiken sieht. Ziele und Maßnahmen zur Beschäftigungsfähigkeit: Ziel ist die Gesunderhaltung unserer Mitarbeiter, körper- lich und psychisch. Wir wollen ihre Beschäftigungsfähig- keit erhalten und sie ihren Fähigkeiten entsprechend einsetzen. Dazu betreiben wir eine systematische Gesund- heitsförderung (Details hierzu siehe Kriterium 14). Ein betriebliches Gesundheitsmanagement mit einer Kran- kenkasse wird für 2019 für den Standort Bocholt geprüft. Chancengerechtigkeit, Nicht-Diskriminierung und Vielfalt ist Teil unserer Firmenphilosophie. Wir beachten die Ziele des AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz). Nationenvielfalt: Zum 31.12.2017 beschäftigten wir 184 ausländische Mitarbeiter aus 27 Nationen. Dies ist ein hoher Anteil von rund 32 % der Belegschaft. Maßnahmen zur angemessenen Bezahlung: Der Haustarifvertrag wurde gemeinsam mit der Gewerk- schaft NGG erarbeitet. Die Konditionen des Haustarifs sind besser als der Branchentarif. Lohntabellen gewähr- leisten gleiche Bezahlung von Männern und Frauen. Die Vergütung ist angemessen und liegt immer über dem Mindestlohn. Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld werden gezahlt. In der Produktion werden Überstunden bezahlt, mit Zuschlägen. Die Möglichkeiten der Entgeltumwand- lung werden angeboten. Maßnahmen für Geschlechtergleichstellung: Männer und Frauen werden gleichbehandelt. Branchen­ typisch ist, dass sich mehr Männer als Frauen für Stellen in der Produktion bewerben. Daher fördern wir die Beschäftigung von Frauen in der Produktion. Frauen arbeiten dort auch in Führungspositionen, als Maschinen- führerinnen und Anlagenführerinnen. Für körperliche Entlastung sorgen technische Hilfen, wie z.B. Hebehilfen. Mit Lena Sinnack ist eine Frau in der Geschäftsleitung vertreten. Über vielfältige Ausbildungs- und Weiterbildungs­ möglichkeiten qualifizieren wir unsere Beschäftigten: · Industriekauffrau/-kaufmann · Industriemechaniker · Industrieelektroniker · Fachkräfte für Lebensmitteltechnik · Auslandspraktika · Weiterbildung zum Industriemeister · Bachelor: berufsbegleitendes Studium Für neue Mitarbeiter bieten wir zum Einstieg ein sechswöchiges Schulungskonzept zur Einarbeitung an, mit abschließender Prüfung. LEISTUNGSINDIKATOREN ZU DEN KRITERIEN 14–16 Leistungsindikator GRI SRS-403-9: Arbeitsbedingte Verletzungen. Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen: a. Für alle Angestellten: I. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen; II. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen); III. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen; IV. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen; 32% der Belegschaft rund NATIONEN 27 AUS ausländische Mitarbeiter 184 Unsere Belegschaft setzt sich zu einem Teil aus älteren Mitarbeitern zusammen. Bei Neueinstellungen achten wir darauf, auch ältere Menschen einzustellen. Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf: In der Verwaltung ist Arbeiten in Teilzeit möglich. Die Urlaubsplanung wird auf die Bedürfnisse von Familien abgestimmt. Familienbedürfnisse werden vorrangig berücksichtigt. Maßnahmen für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz: Wir beachten die Einhaltung der Lebensmittel-Verord- nung, verwenden nur lebensmitteltaugliche Materialien und Stoffe. Unser Betriebsarzt unterstützt die Sicherheit und die Gesundheit der Mitarbeiter. Bei den jährlichen Gesundheitsunterweisungen erhalten die Beschäftigten Anleitungen für die Erhaltung der Gesundheit. Die Mit- arbeiter verfügen über eine Arbeitsausrüstung zum Schutz der Gesundheit (z. B. Gehörschutz gegen Lärm (z. T. maß- gefertigt), Schutzbrillen für die Augen, Sicherheitsschuhe, Schutzhandschuhe etc.). V. Anzahl der gearbeiteten Stunden. b. Für alle Mitarbeiter, die keine Angestellten sind, deren Arbeit und/oder Arbeitsplatz jedoch von der Organisation kontrolliert werden: I. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Verletzungen; II. Anzahl und Rate arbeitsbedingter Verletzungen mit schweren Folgen (mit Ausnahme von Todesfällen); III. Anzahl und Rate der dokumentierbaren arbeitsbedingten Verletzungen; IV. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Verletzungen; V. Anzahl der gearbeiteten Stunden. Die Punkte c-g des Indikators SRS 403-9 können Sie entsprechend GRI entnehmen und an dieser Stelle freiwillig berichten. Leistungsindikator GRI SRS-403-10: Arbeitsbedingte Erkrankungen. Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen: a. Für alle Angestellten: I. Anzahl und Rate der Todesfälle aufgrund arbeitsbedingter Erkrankungen; II. Anzahl der dokumentierbaren arbeitsbedingten Erkrankungen; III. die wichtigsten Arten arbeitsbedingter Erkrankungen;

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