Nachhaltigkeitsbericht 2017

Gesamtemissionen 2017 35.616.642 kg CO 2 -e Teig- und Brotabfälle werden zu Tierfutter verarbeitet Ziel: Senkung der Gesamtemissionen CO 2 34 35 Umweltbelange b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenen- falls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Ent- sorgungsverfahren: I. Wiederverwendung II. Recycling III. Kompostierung IV. Rückgewinnung, einschließlich Energierück­ gewinnung V. Müllverbrennung (Massenverbrennung) VI. Salzabwasserversenkung VII. Mülldeponie III. Lagerung am Standort IX. Sonstige (von der Organisation anzugeben) c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde: I. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt II. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen III. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters In 2017 sind in unseren beiden Werken rund 18.786 Tonnen Abfall angefallen, davon 18.780 Tonnen ungefährlicher Abfall. Ein Großteil des Abfalls wird in der Müllver- brennungsanlage entsorgt. Im Werk Bocholt wurden rund 6 Tonnen Altöl als gefährlicher Abfall über den regionalen Abfallbetrieb fachmännisch entsorgt. Teig- und Brotabfälle werden von einem Entsorger zu Tierfutter verarbeitet. Abfallentsorgungsmethoden: Für den Großteil des Abfalls werden die Standardmetho- den der Entsorgungsdienstleister angewandt. Teig- und Brotabfälle werden direkt durch unser Unternehmen an den Tierfutterhersteller weitergegeben. Weitere Leistungsindikatoren sind noch nicht vorhanden oder befinden sich im Aufbau. 13. KLIMARELEVANTE EMISSIONEN Das Unternehmen legt die Treibhausgas (THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an. Wir haben erstmals per 31.12.2017 für unsere beiden Werke die Treibhausgasemissonen nach dem GHG-Protocol mit Hilfe des Eco-Cockpit Tools der Effizienz-Agentur NRW ermittelt (Systemgrenzen Cradle to Gate und 5 % Sicher- heitsaufschlag). Unsere Gesamtemissionen lagen 2017 bei 35.616.642 kg CO 2 -e. Die wichtigsten Emissionsquellen sind der Einsatz von Gas (53 % Anteil) und Strom (28 % Anteil) in unseren Produktionsbetrieben in Bocholt und Droßdorf. Unser vorrangiges Ziel ist daher, unseren Strom- und Gasverbrauch sowie den CO 2 Ausstoß zu senken. Dafür prüfen wir in 2018 die Umstellung auf Ökostrom und Biogas. Zudem sind für 2019 ein Instandhaltungs- check sowie Stoffstromanalysen geplant. Auf der dann vorliegenden Datenbasis können konkrete Ziele zur Reduktion der Treibhausgasemissionen gesetzt werden. EMISSIONS REDUKTION

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