Nachhaltigkeitsbericht 2017

22 23 LEISTUNGSINDIKATOREN ZU KRITERIUM 8 Leistungsindikator GRI SRS-102-35: Vergütungspolitik. Die berichtende Organisation muss folgende Informa- tionen offenlegen: a. Vergütungspolitik für das höchste Kontrollorgan und Führungskräfte, aufgeschlüsselt nach folgenden Vergütungsarten: I. Grundgehalt und variable Vergütung, einschließ- lich leistungsbasierter Vergütung, aktienbasierter Vergütung, Boni und aufgeschoben oder bedingt zugeteilter Aktien; II. Anstellungsprämien oder Zahlungen als Einstellungsanreiz; III. Abfindungen; IV. Rückforderungen; V. Altersversorgungsleistungen, einschließlich der Unterscheidung zwischen Vorsorgeplänen und Beitragssätzen für das höchste Kontrollorgan, Führungskräfte und alle sonstigen Angestellten. b. Wie Leistungskriterien der Vergütungspolitik in Be- ziehung zu den Zielen des höchsten Kontrollorgans und der Führungskräfte für ökonomische, ökologi- sche und soziale Themen stehen. Gegenwärtig umfasst das Vergütungssystem noch keine Nachhaltigkeits-Zielvereinbarungen. Für einen späteren Zeitpunkt sehen wir dies für unsere Führungskräfte als sinnvoll an. Weitere Leistungsindikatoren sind noch nicht vorhanden oder befinden sich im Aufbau. Leistungsindikator GRI SRS-102-38: Verhältnis der Jahresgesamtvergütung. Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen: a. Verhältnis der Jahresgesamtvergütung der am höchsten bezahlten Person der Organisation in jedem einzelnen Land mit einer wichtigen Betriebsstätte zum Median der Jahresgesamtvergütung für alle Angestellten (mit Ausnahme der am höchsten bezahlten Person) im gleichen Land. Dieser Indikator ist für unser Unternehmen nicht wesentlich und wird nicht berichtet. 9. BETEILIGUNG VON ANSPRUCHS­ GRUPPEN Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nach- haltigkeitsprozess integriert werden. Prozessmanagement Im Rahmen des Entwicklungsprozesses der Nachhaltig- keitsstrategie wurden in 2017 auch die wesentlichen Stakeholder identifiziert. Mittels Stakeholderanalyse wurden die internen und externen Interessengruppen bestimmt und nach ihrer Bedeutung für das Unternehmen bewertet. Am weitesten fortgeschritten ist die Beteiligung der Mitarbeiter am Nachhaltigkeitsprozess. Ein kontinuier- licher Dialog wird in unterschiedlichen Formaten mit den Mitarbeitern geführt (Befragungen, Mitarbeiterge- spräche, Mitarbeiterportal, Mitarbeiterzeitschrift, News- ticker, Betriebsversammlungen). Beispielsweise werden die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragungen ausgewertet, Handlungsbedarfe identifiziert, daraus Maßnahmen abgeleitet und diese den Mitarbeitern kommuniziert. Die Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie und die Maßnahmenplanung wird ab 2018 unter Einbindung von ausgewählten Mitarbeitern diverser Abteilungen vor- genommen werden. Der Dialog mittels jährlicher Gespräche mit Lieferanten und Kunden soll ab 2018 regelmäßig durchgeführt werden. LEISTUNGSINDIKATOREN ZU KRITERIUM 9 Leistungsindikator GRI SRS-102-44: Wichtige Themen und Anliegen. Die berichtende Organisation muss folgende Informationen offenlegen: a. Wichtige, im Rahmen der Einbindung der Stakeholder geäußerte Themen und Anliegen, unter anderem: I. wie die Organisation auf diese wichtigen Themen und Anliegen – auch über ihre Berichterstattung – reagiert hat; II. die Stakeholder Gruppen, die die wichtigen Themen und Anliegen im Einzelnen geäußert haben. Mitarbeiter: Unser Austausch mit den Mitarbeitern findet über verschiedene Formate statt, im Wesentlichen über per- sönliche Betreuung (Personalreferentin), Jahresgespräche, regelmäßige Abteilungstreffen, Betriebs- versammlungen und Befragungen. Eine erste anonyme Befragung zur Mitarbeiterzufriedenheit in der Produktion hat in 11/2017 stattgefunden. Die behandelten Themen- bereiche sind breit gefächert, u. a. BGM (Betriebliches Gesundheitsmanagement), Personal- und Schichtplanun- gen, Mitarbeiterberatungen, etc. Kunden: Wir stehen in einem regelmäßigen Austausch mit unseren Auftraggebern aus dem Lebensmittelhandel. Einige Auftragge- ber verlangen zunehmend Nachweise zur Umwelt- und Sozialverträglichkeit ihrer Zulieferer. Wir richten uns darauf ein, in dem wir eine Nachhaltigkeits- strategie entwickelt haben und transparent über unsere ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsleistungen berichten. Die Zufriedenheit der Endverbraucher/Konsumenten mit unseren Backwaren wird regelmäßig ermittelt, wie beispielsweise über Verkostungen der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft, einer Organisation der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft) und durch Verleihung von Auszeichnungen für unsere Backwaren. Lieferanten: Durch unser Qualitätsma- nagementsystem sind Lieferantenbewer- tungen vorgeschrieben. Das schriftliche Feedback zur Bewertung wird an die Lieferanten verschickt. Die Erweiterung der Bewertungen um ökologische und soziale Kriterien ist in Planung. Umwelt: Die Umweltwirkungen unserer Produktion in Bocholt und Droßdorf wer- den systematisch erhoben und analysiert. Dies geschieht über Energieaudits (zuletzt in 2016) und erstmals auch durch CO 2 Bilanzierungen mittels Eco-Cockpit Tool der Effizienz-Agentur NRW. Darauf aufbauend planen wir Maßnahmen zur Verbesse- rung und setzen diese sukzessive um.

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