1899 – Bäckermeister Julius Sinnack gründet in Bocholt den ersten Sinnack Bäckereibetrieb: der Beginn der über 100jährigen Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens. Das Brot wird auf traditionelle Weise gebacken und mit dem Pferdewagen ausgeliefert.
1907 – Das stark expandierte Bäckereiunternehmen, inzwischen in größere Räumlichkeiten umgezogen, wird als »Bocholter Brotfabrik« ins Handelsregister eingetragen.
1920-1930 – In den Zwanziger Jahren erlebt das Unternehmen seine erste Blütezeit. Ein neuer, zusätzlicher Ofen wird in Betrieb genommen. Julius Hermann Sinnack, Sohn des Firmengründers, beginnt seine Lehre im Betrieb.
1942 – Nach dem Tod von Julius Sinnack leitet zunächst dessen Frau Anna Sinnack gemeinsam mit dem Backmeister Josef von Ackern den Betrieb, bis Julius Hermann Sinnack 1945 aus dem Krieg zurückkehrt und die Geschäfte übernimmt.
1945 – Schon im Juni nimmt der Bäckereibetrieb Sinnack die Produktion wieder auf, zunächst provisorisch.
1950 – Das Unternehmen profitiert von den Jahren des Wirtschaftswunders und expandiert stark. Innovation bleibt die treibende Kraft: Julius Hermann Sinnack lässt nach eigenen Ideen eine neuartige Dampfbackanlage und einen neuen Ofen bauen, womit die damalige Schwarzbrotproduktion verdoppelt wurde. Ende der 1950er Jahre wird die neue Fabrik am Biemenhorster Weg eröffnet.
1968 – Unerwartet verstirbt der Vater des heutigen Inhabers Julius Peter Sinnack.
1970 – Julius Peter Sinnack übernimmt mit 19 Jahren die Geschäftsführung.
1978 - Auf den starken Wettbewerbsdruck im Bäckereimarkt reagiert das Unternehmen wieder einmal mit Innovation: Julius Peter Sinnack führt die ersten Baguettes zum Fertigbacken auf dem deutschen Markt ein, die sofort zu einem großen Erfolg werden.
1979 - Die ersten Sinnack Weizenbrötchen werden gebacken, bis heute ein Klassiker. Das Sortiment wird kontinuierlich an die Bedürfnisse des Marktes angepasst und erweitert.
1983 – Die Produktion wird vollständig auf Backspezialitäten zum Fertigbacken umgestellt.
1994 – Eine neue Produktionsstätte in Gutenborn OT Droßdorf (Sachsen-Anhalt) wird in Betrieb genommen. Durch diese Investition können 100 weitere Mitarbeiter beschäftigt werden.
1995 – Die Produktionsstätte in Biemenhorst, bis dahin Hauptsitz der Firma, brennt bei einem Großbrand vollständig nieder. Die Katastrophe wird als Chance genutzt: Im Bocholter Industriepark beginnt der Neuaufbau des Unternehmens, wo schon nach nicht mal einem halben Jahr die ersten Produktionslinien in Betrieb gehen.
1997 – 1999 – Die Produktion wird kontinuierlich erweitert.
2002 – Sinnack investiert erneut. Ein neues Gebäude legt das Fundament für zusätzliche Mega-Backanlagen. Binnen kurzer Zeit etablieren sich diese in der Produktion. Sinnack gehört zu den modernsten und leistungsfähigsten Großbäckereien und wird als erster Hersteller von Backwaren in Deutschland nach den Normen des International Food Standard (IFS) zertifiziert
2006 – Gemeinsam erzielen alle Sinnack-Produktionsstätten zeitgleich die IFS-Zertifizierung – Höheres Niveau. Ein Grundstück gegenüberliegend vom Stammhaus in Bocholt wird für die Expansion in 2007 erworben.
2007 - Bau des neuen Sinnack Logistic-Centers in Bocholt
2008 - Eine neue Toastbrötchen-Anlage wird in Bocholt in Betrieb genommen. Eine gute Entscheidung, denn die Sinnack Toastbrötchen wurden direkt nach Einführung von der Lebensmittel Praxis als "Produkt des Jahres" ausgezeichnet.
2009 - Umfassende Investitionen werden getätigt. Einige neue Produktionslinien für verschiedene Produkte werden in den Werken in Betrieb genommen. Dafür werden in Bocholt neue Betriebsgebäude errichtet und auch im Werk Gutenborn OT Droßdorf wird der Betrieb umfangreich erweitert.
2011 - Eine neue Steinofen-Anlage wird in Bocholt in Betrieb genommen. Damit kommt Lifestyle frisch aus dem Ofen. Backwaren aus dem Steinofen sind der Trend für den Sommer.
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